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Die fränkischen Bierstile: HELLES LAGERBIER

Die fränkischen Bierstile: HELLES LAGERBIER

Helles Bier - süffig, mild und extrem Biergartentauglich. Das Helle Lagerbier unter der Lupe.

Beim Biertrinken legst du vor allem Wert auf die Süffigkeit des Seidla’s und kannst auf übertriebene Bitterstoffe und eine ausgeprägte Hopfennote verzichten? Dann dürfte das Helle das Bier deiner Wahl sein. Das helle Bier zählt zu den Jungspunten unter den Biersorten, da es erst im 19. Jahrhundert eingeführt wurde. Doch um 1829 war das untergärige Gerstenbier noch nicht immer und zwangsläufig hell. Zwischen weingelb, hellbraun und auch dunkelbraun war alles möglich. Doch als sich um 1850 das dunkle Bier zur beliebtesten Biersorte Münchens mauserte und aus Norddeutschland die Pilswelle herüberschwappte, musste man sich etwas einfallen lassen, um beim Bierwettbewerb mithalten zu können. Im Jahre 1894 war es schließlich die Münchner Brauerei Spatenbräu, die dem Pils mit dem ersten “wirklich” hellem Bier die Stirn bot und das Helle ausschließlich auf dem norddeutschen Markt verkaufte. Ein Jahr später wurde es dann auch in Bayern eingeführt. Die Begeisterung hielt sich anfänglich noch in Grenzen, da die Bayern ihr dunkles Bier lieb gewonnen hatten. Aber nach dem offiziellen Geburtsjahr des Hellen dauerte es nur wenige Jahre, bis sämtliche bayrischen Brauereien nachzogen und ebenfalls helles Bier brauten. Dem damals “heiligen” dunklen Bier konnte das Helle jedoch lange Zeit nicht den Rang ablaufen. Bis 1940 wurde der Durst weiterhin fleißig mit dunklem Bier gelöscht. Über den Grund spekuliert man heute noch. Es mag daran gelegen haben, dass der Liter Dunkles die ganzen Jahre immer um einige Pfennige billiger war und das hart verdiente Geld damals noch nicht so locker saß. Spätestens nach dem Zweiten Weltkrieg siegte jedoch die Süffigkeit und Milde des Hellen und die junge Biersorte wurde zur beliebtesten Biersorte Münchens, Deutschlands und in vielen Regionen deutschsprachiger Länder.

 

Das Helle unter der Lupe

Dem einen oder anderen Bierfreund ist sicherlich schon aufgefallen, dass hell nicht immer gleich hell ist. Je nach Hersteller bzw. Brauerei weist das helle Bier immer noch unterschiedliche Farbtöne auf. Zwischen 5 bis 12 EBC (European Brewery Convention) ist alles möglich. Doch wie ergeben sich die feinen Unterschiede? Ganz einfach. Der Farbton hängt von der jeweiligen Darrtemperatur der individuellen Braumalze ab. Für das Brauen des Hellen kommen jedoch ausschließlich Malze aus Braugerste – hauptsächlich Pilsner Malz - zum Einsatz. Wobei kleinere Mengen anderer Malze durchaus toleriert werden. Der Unterschied zum Pils ist jedoch eindeutig: die besondere Süffigkeit des hellen Bieres entsteht durch eine schwächere Hopfung, wodurch nur eine geringere Bittere von maximal 16 – 22 IBU (International Bitterness Unit) entsteht. Mit einem Alkoholgehalt von 4,7 bis 5,4 % und einer Stammwürze von 11,3 bis 12,8 Grad Plato grenzt sich das Helle aber nicht wirklich eindeutig von z.B. dem Hell Export ab. Um auch Freunde von hochprozentigem Bier zufriedenzustellen, brauen viele bayrische und fränkische Brauereien auch stärkere helle Biersorten wie „Festbier „Märzen“, „Spezial“ und eben „Export“. Nach Abschluss des Brauvorgangs wird das helle Bier dann noch gefiltert, weshalb das Helle umgangssprachlich auch „blankes Bier“ genannt wird. Es gibt aber auch eine ungefilterte, trübe Variante, die dann als Zwickelbier oder Kellerbier im Laden steht. Wieso sich das Helle als das ultimative Biergartenbier etabliert hat, dürfte klar sein. Mit einem Alkoholgehalt von ca. 5 % ist es ein Leichtgewicht und wird auch bei höheren Temperaturen sehr gut vertragen. Man kann also getrost behaupten, dass die enorme Biergartenfreundlichkeit des Hellen zu seinem hohen Beliebtheitsgrad verholfen hat. Na denn

Hopfenfreunde, ein Prosit auf die Gemütlichkeit!

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