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Die fränkischen Bierstile: KELLERBIER/ZWICKEL

Die fränkischen Bierstile: KELLERBIER/ZWICKEL

Ernährungsphysiologisch enorm wertvoll. Der Hauptgrund, weshalb diese Sorte seit vielen Jahren den Ruf genießt! Kellerbier oder Zwickelbier – hier liegen die Unterschiede.

Was nun? Kellerbier oder Zwickelbier? Nicht selten wird behauptet, es handele sich dabei um ein und dasselbe Bier, doch das stimmt nicht ganz. Wir erklären Dir den Unterschied. Bereits in frühen Jahren wurde das Zwickelbier als ganz normales Kellerbier verkannt. Dabei wurden jedoch die feinen und nicht unwichtigen Details ignoriert, wie dies auch heute noch oft der Fall ist. Das ungespundete und vollmundige “normale” Kellerbier wird viel stärker gehopft als das Zwickelbier. Es profitiert meist auch von einem höheren Alkoholgehalt, was zur Folge hat, dass es um einiges lagerungsfähiger und natürlich auch hopfenaromatisierter ist als das Zwickelbier. Da man im Mittelalter noch auf die Erfindung des Kühlschranks warten musste, wurde der Keller zum idealen Lagerungsort ernannt. Daher auch der Name.

 

Zwickelbier – das typisch fränkische Traditionsbier

Bevor 2011 in Deutschland die Craft Beer Welle losgetreten wurde, war das Zwickelbier (auch einfach nur Zwickel oder Zwick`l genannt) außerhalb Frankens kaum bekannt. Danach kam auch der Rest von Deutschland auf den Geschmack. Beim Zwickelbier handelt es sich um ein ungespundetes, ungefiltertes und naturtrübes Bier, das direkt nach dem Nachgärungsprozess entweder in der Wirtschaft ausgeschenkt oder für den Handel in Flaschen abgefüllt wird. Da man beim Brauvorgang bewusst auf eine Filterung verzichtet, verbleiben sämtliche Trub- und Schwebstoffe im Bier. Es findet auch keine Pasteurisierung statt, wodurch beim Zwickelbier sämtliche Vitamine und Nährstoffe erhalten bleiben. Der Hauptgrund, weshalb das Zwickel seit vielen Jahren den Ruf genießt, ernährungsphysiologisch enorm wertvoll zu sein. Im Gegensatz zu gefilterten Bieren spricht man bei dem enorm würzigen und süffigen Zwickelbier deshalb immer gerne von einem “gesunden Bier”.

 

Einer speziellen Bierentnahmetechnik verdankt das Zwickl seinen Namen

In frühen Bierjahren machte man es sich als Braumeister zur Gewohnheit, das Bier bereits vor der Filtration zu verkosten, um die Qualität des Bieres einschätzen zu können. Doch wie sollte man einem sperrigen Holzfass eine Bierprobe entnehmen? So kam ein pfiffiger Braumeister auf die Idee, einfach ein Loch hineinzubohren, das er nach der Probe wieder mit einem kleinen Holzpflock – dem Zwickelhahn - verschloss. So kam das Zwick’l also zu seinem Namen. Und weil dieser Vorgang ja quasi nur der Verkostung bzw. Qualitätskontrolle diente, kam einst nur der Braumeister in den Genuss des Zwickelbiers. Fränkische Brauereien erkannten jedoch schnell, dass diese „Vorverkostung“ auch unter den normalen Bürgern Anklang finden würde und vertrieben die Hommage an die traditionelle Bierentnahmetechnik fortan als Zwickelbier.

 

Ist das Zwickl nun ein Kellerbier oder nicht?

Um den Unterschied zwischen Kellerbier und Zwickelbier noch einmal zu verdeutlichen: Das Zwickelbier ist durchaus ein Kellerbier. Allerdings wird es bereits im Frühstadion des Brauvorgangs abgezapft und kalt gereift. So kommt der Bierliebhaber in den Genuss eines ungefilterten, naturtrüben und kohlensäurearmen Bieres, das reich an Vitaminen und Nährstoffen ist. Zu den beliebtesten Zwickelbieren zählt natürlich auch das Bayreuther Aktien Zwick’l, das in unserem Biershop aufgrund seiner Stammwürze von 12,40°P und feinen Röstmalzgeschmack großen Anklang findet. Eine Verkostung dieses fränkischen Urgesteins möchten wir Dir hiermit wärmstens ans Herz legen.

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