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Die fränkischen Bierstile: RAUCHBIER

Die fränkischen Bierstile: RAUCHBIER

Dank Bamberg in alter Tradition. Denn das wunderschöne Frankenland hat das original Rauchbier einst in Deutschland am Leben gehalten.

Fränkisches Bier hat es dir angetan? Solltest du zudem noch auf Geräuchertes stehen, dann dürfte das Rauchbier zu deinen absoluten Favoriten zählen. Noch fränkischer geht’s ja auch wirklich nicht, denn das schöne Frankenland hat das original Rauchbier einst in Deutschland am Leben gehalten. Es sollte dich also nicht überraschen, dass man die wohl bekannteste Rauchbierbrauerei in Bamberg findet. Eine Tatsache, der Deutschland auch gehörig Respekt zollte und das Aecht Schlenkerla Rauchbier bereits zum UNESCO-Weltkulturerbe ernannt hat. Über diese überirdische Auszeichnung freut sich niemand Geringeres als die Bamberger Brauerei Heller.

 

Aber wie kommt denn bitte der Rauch ins Bier?

Bereits im 17. Jahrhundert servierte man überwiegend Rauchbier. Dies ließ sich quasi nicht vermeiden, da das Malz für die Bierherstellung ja irgendwie getrocknet werden musste. Die zur Wahl stehenden Methoden waren die Sonnentrocknung und das Trocknen über dem Feuer. Ersteres war aufgrund unseres Klimas nicht immer möglich, deshalb war die Feuertrocknung die gängigste Methode. Über einem offenen Holzfeuer wurde das Grünmalz also auf die Darre gelegt, damit es von Hitze und Rauch durchströmt werden konnte. Durch diese Prozedur wurde dem Malz sämtliche Feuchtigkeit entzogen und es wurde gleichzeitig haltbar gemacht. Während der Industrialisierung gegen Ende des 18. Jahrhunderts begann jedoch die Ära der modernen Malzdarren mit indirekter Feuerung. Nach englischem Vorbild baute dann auch der Münchner Bäcker Jakob Weiss die neuen, kostengünstigeren Darren, von denen es 1808 in München bereits 5 Exemplare gab. Dies bedeutete für das traditionelle Rauchbier beinahe das Aus, wären da nicht die Bamberger Brauereien Heller und Spezial gewesen. Die bis zum heutigen Tage an der guten alten Darrmethode über offenem Holzfeuer festhalten. Das Aecht Schlenkerla Rauchbier der Brauerei Heller hat sich die Ernennung zum UNESCO-Weltkulturerbe also redlich verdient. Einer der vielen Gründe, wieso das Frankenland als Biermekka schlechthin bezeichnet wird. Natürlich gibt es in Deutschland zwischenzeitlich auch andere Brauereien, die Rauchbier “nach Bamberger Art” verkaufen. Aber sind wir mal ehrlich, es kann nur ein Original geben!

 

Welche Holzarten kommen beim Räuchern zum Einsatz?

Dies kann sich von Land zu Land unterscheiden. Während man sich im 17. Jahrhundert z.B. in England - aufgrund der damaligen Kostspieligkeit des Holzes - bei der Darre für Torf, Stroh, Wacholder und auch Maiskolben entschied, setzte man in Deutschland auf Holz. Zu den Hölzern, die beim Darrvorgang infrage kommen, zählen sowohl Eiche, Buche, Walnuss, Ahorn, Weide, Espe, Ulme, Erle und Pappel, aber auch Obstgehölze wie Birne, Apfel und Kirsche. Alle Hölzer geben ihr individuelles Raucharoma ab. Ein No-Go sind jedoch Nadelhölzer, da ihr Harzgehalt einfach zu hoch ist. Auch auf die Rinde der Hölzer wird bei der Darre bewusst verzichtet, da sie zu viele organische Inhaltsstoffe vorweist.

 

Rauchbier ist nicht Jedermann’s Sache

Zugegeben, nicht jeder Bierliebhaber kann sich mit dem typischen Geschmack von Rauchbier anfreunden, den viele mit Geselchtem oder geräuchertem Speck vergleichen. Allerdings hat das Urbier – das sowohl unter-, wie auch obergärig gebraut werden kann - genügend Anhänger, um die schöne alte Darrtradition am Leben zu erhalten. Deshalb feiern auch wir das Aecht Schlenkerla Rauchbier, das du natürlich auch in unserem Biershop findest.

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