TÄGLICHER VERSAND auch Samstags
BIS ZU 20 FLASCHEN pro Paket
KEINE PORTOKOSTEN bereits ab 69 Euro

Die fränkischen Bierstile: PILS

Die fränkischen Bierstile:  PILS

Das Pils thront noch immer als beliebteste Biersorte! Dies liegt sicherlich auch an der Geschichtsträchtigkeit dieses Bierstiles.

Dass es sich bei dem herb-bitteren Gerstensaft um einen echten Klassiker handelt, war klar, doch das Pilsener ist laut Umfragen bis heute tatsächlich das meistbestellte Bier der Deutschen. Was sicherlich an der Geschichtsträchtigkeit dieser edlen Sorte liegt. Immerhin feiert das untergärige und hopfenbetonte Pils im Oktober diesen Jahres seinen 177. Geburtstag und „altbewährt“ ist eine Bezeichnung, die Bierliebhaber ganz besonders gerne hören.

 

Der Feldzug des Pilsener begann einst in Böhmen

Wie der Name schon sagt, hat das Pils seinen Ursprung im böhmischen Pilsen. Doch vor 1842 krähte noch kein Hahn danach. Denn erst als die bayrische Braukunst das Bier „wachküsste“ zog das Pils in die weite Welt hinaus. Kein Geringerer als Joseph Groll, seines Zeichens Brauersohn aus Vilshofen in Niederbayern entdecke damals das reine Wasser und den typisch böhmischen Hopfengeschmack. Mit neuer und leckerer Rezeptur verkaufte Groll sein Pilsener fortan als „Pilsener Urquell“. Joseph Groll soll seinem Namen übrigens alle Ehre gemacht haben und kein angenehmer Geselle gewesen sein. Doch das Interessierte niemanden, denn das Bierbrauen hatte er drauf, wie kein anderer.

 

Die Berliner sind zuerst auf den Geschmack gekommen

Wie alles Neues hatte es auch das Pilsener nicht leicht in deutschen Gefilden. Viele Menschen rümpften zuerst die Nase, weil sie einen sanfteren Biergeschmack gewohnt waren, und verschmähten anfänglich das so hochgelobte Pilsener. Nicht so in Berlin. Im Jahre 1872 wurde das Pils in der Hauptstadt zum elegantesten Getränk der Zeit erklärt. Was zweifelsohne an der wunderschönen Schaumkrone lag, die bei keiner anderen Sorte so schön über dem Bier thront, wie bei einem echten Pilsener. Zeitgleich dachte sich wohl der Rest von Deutschland, dass ja irgendetwas dran sein muss an diesem Pils, wenn sogar die feine Berliner Gesellschaft nicht widerstehen konnte. Es dauerte also nicht lange und das Pilsener fand deutschlandweit seine Anhänger. Fortan braute jede deutsche Brauerei „nach Pilsener Art“ und das Bier mauserte sich zum Kultgetränk. Während die Pilsrezeptur in den letzten Jahrhunderten im Ausland verändert oder sollte man sagen verfälscht wurde, hält man sich in Deutschland bis heute strikt an die klassischen Zutaten und die altbewährte Brauart. Dennoch entwickelten sich im Laufe der Zeit vier verschiedene Arten von Pils, die wir Dir nicht vorhalten wollen.

Böhmisches Pils: Durch eine verkürzte Lagerzeit wird das Diacetyl nicht abgebaut. Dadurch entsteht der für ein böhmisches Pils typische „buttrige“ Geschmack.

Norddeutsches Pils: zweifelsohne die bitterste Variante des Pilseners. Der Urtyp Jever hat einen schlanken Körper und ist „schnörkellos“, wodurch der eigentliche Hopfgeschmack in den Hintergrund tritt und Platz für die Herbe macht.

Bayrisches Pilsener: Beim Pils aus der Heimat ist der Hopfengeschmack viel stärker ausgeprägt, als bei anderen Pilsarten. Weshalb das bayrische Pils als vollmundiger und bekömmlicher gilt.

Amerikanisches Pilsener: Mit den für ein Pils typischen Bitterstoffen konnten sich die Amerikaner nicht wirklich anfreunden, weshalb sich diese Sorte durch eine extreme Betonung des Hopfens unterscheidet. Sorten wie z.B. dem Don Limone wird sogar noch das Aromahopfen Citra beigemengt, um die klassische Herbe des ursprünglichen Pilseners zu vertreiben. Wieso das Bayrische Pils allen anderen Sorten eindeutig den Rang abläuft, darfst Du gerne in unserem Pilssortiment testen.

Kommentare

Sei der erste der einen Kommentar schreibt....

Schreibe einen Kommentar
* Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.
* Pflichtfelder
Wir benutzen Cookies nur für interne Zwecke um den Webshop zu verbessern. Ist das in Ordnung? Ja Nein Für weitere Informationen beachten Sie bitte unsere Datenschutzerklärung. »
TÄGLICHER VERSAND auch Samstags
BIS ZU 20 FLASCHEN pro Paket
KEINE PORTOKOSTEN bereits ab 69 Euro