0 Fl

Dein Bierkasten
Versandkostenfrei: noch 40 Fl.
Aktuelle Paketgröße: 6er
Volle Kästen: 0

BOCKBIER

Filter schließen
 
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
von bis
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
1 von 4
Für die Filterung wurden keine Ergebnisse gefunden!
Lang-Bräu - Bock
Langbräu Bock Hell
Bierfarbe:
Der süffige Doppelbock steht seinen Mann mit über 18 % Stammwürze.
Inhalt 0.5 Liter (4,00 € * / 1 Liter)
2,00 € * zzgl. Mehrwegpfand
Maisel & Friends West Coast IPA
Maisel & Friends West Coast IPA
Bierfarbe:
Genieße die Sonne Kaliforniens, goldgelbes Bier mit cremiger Schaumkrone.
Inhalt 0.33 Liter (5,45 € * / 1 Liter)
1,80 € * zzgl. Mehrwegpfand
Hönicka Bräu - Schwarzenberger Doppelbock
Hönicka - Schwarzenberger Doppelbock
Bierfarbe:
Ein dunkles Starkbier, kräftig und süffig.
Inhalt 0.5 Liter (4,00 € * / 1 Liter)
2,00 € * zzgl. Mehrwegpfand
Brauerei Kundmüller - Weiherer Bock
Weiherer Bock
Bierfarbe:
Im Geruch kräftig malzig mit Honignoten, setzt sich dieser Eindruck auch im Antrunk fort.
Inhalt 0.5 Liter (4,20 € * / 1 Liter)
2,10 € * zzgl. Mehrwegpfand
Meinel Bräu - Maischätzla
Meinel Maischätzla Bock
Bierfarbe:
Kupferfarbener, nach Toffee schmeckender Bock, jährlich erscheinend zur Maibockzeit.
Inhalt 0.33 Liter (6,36 € * / 1 Liter)
2,10 € * zzgl. Mehrwegpfand
Krug Bräu - Bockbier
Krug Bockbier
Bierfarbe:
Stark und naturbelassen bernsteinfarben mit einem malzig-süßlichen Geruch.
Inhalt 0.5 Liter (4,00 € * / 1 Liter)
2,00 € * zzgl. Mehrwegpfand
Weiherer - Imperial IPA
Weiherer - Imperial IPA
Bierfarbe:
Kein Anfängerbier! Stark und mit sehr sehr ausgeprägter Hopfenaromatik.
Inhalt 0.5 Liter (9,00 € * / 1 Liter)
4,50 € * zzgl. Mehrwegpfand
weiherer weizenbock
Weiherer Weizenbock
Bierfarbe:
Noten von reifer Orange, Banane und Karamell. Der starke Weizenbock.
Inhalt 0.5 Liter (4,40 € * / 1 Liter)
2,20 € * zzgl. Mehrwegpfand
Rittmayer Smoky George
Rittmayer Smoky George
Bierfarbe:
Mal ein anderes Rauchbier, erschaffen durch stark getorftes schottisches Braumalz.
Inhalt 0.33 Liter (7,27 € * / 1 Liter)
2,40 € * zzgl. Mehrwegpfand
weiherer rauchbock
Weiherer Rauchbock
Bierfarbe:
Von Freunden gebraut und ausgezeichnet: Der Rauchbock!
Inhalt 0.5 Liter (5,20 € * / 1 Liter)
2,60 € * zzgl. Mehrwegpfand
Weiherer - Fat Heads - Hopferla IPA
Weiherer / Fat Head's - Hopferla
Bierfarbe:
7 Hopfensorten: Eine echte Wucht und definitiv nichts für Anfänger!
Inhalt 0.5 Liter (8,80 € * / 1 Liter)
4,40 € * zzgl. Mehrwegpfand
Weiherer - India Pale Ale IPA
Weiherer - India Pale Ale
Bierfarbe:
Ein nicht alltägliches Aromaspiel, dominiert von fruchtiger Grapefruit.
Inhalt 0.5 Liter (7,00 € * / 1 Liter)
3,50 € * zzgl. Mehrwegpfand
Nikl-Bräu Eulenbock
Nikl Eulenbock
Bierfarbe:
Das Starkbier der Brauerei Nikl kommt nur einmal im Jahr in die Flasche.
Inhalt 0.5 Liter (4,40 € * / 1 Liter)
2,20 € * zzgl. Mehrwegpfand
Hufeisen Black Babbist
Hufeisen Black Babbist Bock
Bierfarbe:
Dunkles Bockbier nach uraltem Rezept, im Drei-Maischverfahren handwerklich gebraut.
Inhalt 0.33 Liter (6,06 € * / 1 Liter)
2,00 € * zzgl. Mehrwegpfand
Becher Bräu Bockbier
Becher Bock
Bierfarbe:
Süffiges Bier mit malziger Süße, eine Freude für Freunde des kräftigen Bock-Bieres.
Inhalt 0.5 Liter (4,20 € * / 1 Liter)
2,10 € * zzgl. Mehrwegpfand
Günther Bockbier hell
Günther Bockbier Hell
Bierfarbe:
Ein Bier von wunderbarer Balance im Geschmack....Stark und Hell.
Inhalt 0.5 Liter (3,60 € * / 1 Liter)
1,80 € * zzgl. Mehrwegpfand
Püttner Bräu - F16
Püttner - F16
Bierfarbe:
Helles, untergäriges Bockbier mit 16,9 Grad Stammwürze und 6,8 % Alkohol der Brauerei Püttner.
Inhalt 0.5 Liter (4,20 € * / 1 Liter)
2,10 € * zzgl. Mehrwegpfand
Brauhaus Binkert - Mainseidla Bock
Mainseidla Bock
Bierfarbe:
Der unvergleichlich Starke von Binkert!
Inhalt 0.5 Liter (4,00 € * / 1 Liter)
2,00 € * zzgl. Mehrwegpfand
Schlenkerla Rauchbier Urbock
Schlenkerla Rauchbier Urbock
Bierfarbe:
Hier ist alles drin, was ein Rauchbier und Bock-Liebhaber zu schätzen weiß.
Inhalt 0.5 Liter (4,80 € * / 1 Liter)
2,40 € * zzgl. Mehrwegpfand
Hübner Bräu - Helles Bockbier
Hübner Helles Bockbier
Bierfarbe:
Das helle Bockbier der Brauerei Hübner in Steinfeld. Aufpassen!
Inhalt 0.5 Liter (3,60 € * / 1 Liter)
1,80 € * zzgl. Mehrwegpfand
Brauerei Grasser - Huppendorfer Josefi-Bock
Huppendorfer Josefi Bockbier
Bierfarbe:
Süffiger, heller Doppelbock mit ausbalancierten Hopfen und Malznoten
Inhalt 0.5 Liter (4,40 € * / 1 Liter)
2,20 € * zzgl. Mehrwegpfand
Keesmann Bräu - Bock
Keesmann Bockbier
Bierfarbe:
Das Radler unter den Bockbieren
Inhalt 0.5 Liter (3,80 € * / 1 Liter)
1,90 € * zzgl. Mehrwegpfand
Brauerei Ott - Bockbier
Ott Bockbier
Bierfarbe:
Das Starke von Ott. In der Nase Honig, Getreide und auch eine Spur floral.
Inhalt 0.5 Liter (4,00 € * / 1 Liter)
2,00 € * zzgl. Mehrwegpfand
aufsesser bock dunkel
Aufsesser Bock Dunkel
Bierfarbe:
Der Dunkle Bock ist die richtige Spezialität zur kalten Jahreszeit.
Inhalt 0.5 Liter (3,80 € * / 1 Liter)
1,90 € * zzgl. Mehrwegpfand
1 von 4

Das Bockbier ist fester Bestandteil der bayerischen und fränkischen Bierkultur. Es gehört zur Gattung der Starkbiere, hat einen wunderbar süßen, süffigen Geschmack und in der Regel einen Alkoholgehalt von über 6 & Vol. Der Alkoholgehalt eines Doppelbocks liegt sogar meist bei über 7% Vol. Ein wirklich starkes Bier also im Vergleich zu einem normalen Vollbier, das gerade mal einen Alkoholgehalt zwischen 4 % Vol und 5 % Vol aufweist. Als Bockbier darf man ein Starkbier übrigens nur dann bezeichnen, wenn die Stammwürze bei mindestens 16 °P liegt. Seinen Ursprung hat das Bockbier leider nicht in Franken, auch wenn hierzulande viele Brauereien fränkische Bockbiere brauen. Das Bockbier stammt ursprünglich aus der Stadt Einbeck in Niedersachsen und wurde unter dem Namen „Einbecker Bier“ bekannt. Es war ein gutes, hochwertiges und ehrlich gesagt auch teures Bier. Immerhin war es lange haltbar. Die Bezeichnung Bockbier entstand in Bayern. Aus dem Einbecker Bier wurde im Bayerischen Dialekt ein „Ainpöckisch Bier“, kurz ein „Ainpöck“, später dann ein „Bock“, ein Bockbier. Auch beim Bockbier lassen sich untergärige und obergärige Biere unterscheiden. Traditionell werden die Starkbiere eher untergärig gebraut, einige Weizenbrauereien stellen ihr Bockbier aber auch obergärig her: den Weizenbock, den Weizendoppelbock oder den Weizeneisbock beispielsweise. Der Geschmack des Bockbieres – und das gilt auch für fränkische Bockbiere – ist vollmundig, leicht süßlich und malzbetont. Hopfen bzw. Bitterhopfen kommen nur in kleinen Mengen in den Sud. Übrigens: In unserem Magazin findest Du weitere Informationen zum Bockbier aus Franken

Bock & Doppelbock?

Im Grunde braucht jeder Doppelbock eine Grundlage – „den Bock“. Sonst wird es nichts mit der geforderten Stammwürze von circa 18P und einem Alkoholgehalt von 7-10 % Vol.. Der Doppelbock zählt damit zu den stärksten Bieren überhaupt und diente vor allem in Klöstern als Nahrungsersatz während der Fastenzeit, wurde oft als "flüssiges Brot" bezeichnet. Über die Zeit begannen die Klöster, nicht nur Bier für den Eigenbedarf sondern auch für die öffentliche Bevölkerung zu brauen. Vorreiter waren hier die Paulaner-Mönche, die ihr Bier als erste der Bevölkerung zugänglich machten. Gott sei Dank!

Das Bockbier: Stark & Saisonal

Im Gegensatz zu den normalen fränkischen Bierstilen ist das fränkische Bockbier meist nicht ganzjährig verfügbar. Die Bockbierzeit in Franken geht von November bis Mai. Genau richtig, denn was gibt es Schöneres, als nach der Biergartenzeit ein wärmendes Starkbier vor dem prasselnden Kaminfeuer zu genießen? Nichts. Zum Start der Bockbiersaison herrscht bei uns in Franken übrigens echte Ausnahmestimmung. Der alljährliche Anstich des Mutterfasses wird bei vielen fränkischen Brauereien zünftig gefeiert. Egal ob Bockbier, Doppelbock oder Weizenbock – mehr als ein Seidla wird es bei fast allen Feiernden. Auch wenn das Bockbier meist nur saisonal verfügbar ist, in Franken gibt es einige Brauer, die ihren Bock ganzjährig anbieten, darunter auch einige in unserem Biersortiment. Dunkelbock, Festbock (Weihnachtsbock), Doppelbock, Maibock (auch Frühlingsbock oder Heller Bock genannt), Weizenbock. Die verschiedenen Bockbiere variieren je nach Bockart in ihrer Farbe, Malzigkeit und natürlich in ihrer Stärke. Hier ist sowohl während der Saison als auch unter dem Jahr für jeden Bierliebhaber etwas dabei. Aber noch mehr wie bei anderen Bierstilen gilt beim Genuss von Bockbieren: Bitte das Bier bewusst genießen! 

Die Legende: Der Eisbock

Der Legende zufolge hat ein fränkischer Brauergeselle im Winter 1890 Fässer mit Bockbier versehentlich im Freien vergessen. Natürlich gefror das leckere Gebräu über Nacht, worüber der Meister nicht sehr glücklich war. Zur Bestrafung musste der Geselle den Eisblock zerschlagen und die übrig gebliebene Flüssigkeit trinken. Das Ergebnis: Die Flüssigkeit war extrem lecker, der Geselle extrem betrunken. Die Geburtsstunde des Eisbocks! 

Doch warum das ganze? Zuerst einmal war ein an sich schon starkes Bier aufgrund der niedrigen Temperaturen gefroren. Hier muss jedoch betont werden, dass nicht das komplette Bier gefriert. Reiner Alkohol, sprich Ethanol, hat nämlich einen Gefrierpunkt von -114°C. Unter normalen Gefrierbedingungen nimmt das verdünnende Wasser also eine feste Form an, während das hochprozentigere Alkohol-Zucker-Gemisch flüssig bleibt und extrahiert werden kann. Im Grunde filtert man den Geschmack des Bockbieres gepaart mit Alkohol aus dem gefrorenen Eisblock, was den Eisbock zu einem noch stärkeren Gebräu macht, als es das Bockbier eh schon ist. Das lässt sich natürlich auch selber zu Hause nachmachen, indem man ein Bockbier in eine Plastikflache füllt und gefrieren lässt. Anschließend stellt man die gefrorene Flasche kopfüber in ein Glas und wartet geduldig auf das Ergebnis. Einfach probieren und überraschen lassen, PROOST! 

 

Das Bockbier ist fester Bestandteil der bayerischen und fränkischen Bierkultur. Es gehört zur Gattung der Starkbiere, hat einen wunderbar süßen, süffigen Geschmack und in der Regel einen... mehr erfahren »
Fenster schließen
BOCKBIER

Das Bockbier ist fester Bestandteil der bayerischen und fränkischen Bierkultur. Es gehört zur Gattung der Starkbiere, hat einen wunderbar süßen, süffigen Geschmack und in der Regel einen Alkoholgehalt von über 6 & Vol. Der Alkoholgehalt eines Doppelbocks liegt sogar meist bei über 7% Vol. Ein wirklich starkes Bier also im Vergleich zu einem normalen Vollbier, das gerade mal einen Alkoholgehalt zwischen 4 % Vol und 5 % Vol aufweist. Als Bockbier darf man ein Starkbier übrigens nur dann bezeichnen, wenn die Stammwürze bei mindestens 16 °P liegt. Seinen Ursprung hat das Bockbier leider nicht in Franken, auch wenn hierzulande viele Brauereien fränkische Bockbiere brauen. Das Bockbier stammt ursprünglich aus der Stadt Einbeck in Niedersachsen und wurde unter dem Namen „Einbecker Bier“ bekannt. Es war ein gutes, hochwertiges und ehrlich gesagt auch teures Bier. Immerhin war es lange haltbar. Die Bezeichnung Bockbier entstand in Bayern. Aus dem Einbecker Bier wurde im Bayerischen Dialekt ein „Ainpöckisch Bier“, kurz ein „Ainpöck“, später dann ein „Bock“, ein Bockbier. Auch beim Bockbier lassen sich untergärige und obergärige Biere unterscheiden. Traditionell werden die Starkbiere eher untergärig gebraut, einige Weizenbrauereien stellen ihr Bockbier aber auch obergärig her: den Weizenbock, den Weizendoppelbock oder den Weizeneisbock beispielsweise. Der Geschmack des Bockbieres – und das gilt auch für fränkische Bockbiere – ist vollmundig, leicht süßlich und malzbetont. Hopfen bzw. Bitterhopfen kommen nur in kleinen Mengen in den Sud. Übrigens: In unserem Magazin findest Du weitere Informationen zum Bockbier aus Franken

Bock & Doppelbock?

Im Grunde braucht jeder Doppelbock eine Grundlage – „den Bock“. Sonst wird es nichts mit der geforderten Stammwürze von circa 18P und einem Alkoholgehalt von 7-10 % Vol.. Der Doppelbock zählt damit zu den stärksten Bieren überhaupt und diente vor allem in Klöstern als Nahrungsersatz während der Fastenzeit, wurde oft als "flüssiges Brot" bezeichnet. Über die Zeit begannen die Klöster, nicht nur Bier für den Eigenbedarf sondern auch für die öffentliche Bevölkerung zu brauen. Vorreiter waren hier die Paulaner-Mönche, die ihr Bier als erste der Bevölkerung zugänglich machten. Gott sei Dank!

Das Bockbier: Stark & Saisonal

Im Gegensatz zu den normalen fränkischen Bierstilen ist das fränkische Bockbier meist nicht ganzjährig verfügbar. Die Bockbierzeit in Franken geht von November bis Mai. Genau richtig, denn was gibt es Schöneres, als nach der Biergartenzeit ein wärmendes Starkbier vor dem prasselnden Kaminfeuer zu genießen? Nichts. Zum Start der Bockbiersaison herrscht bei uns in Franken übrigens echte Ausnahmestimmung. Der alljährliche Anstich des Mutterfasses wird bei vielen fränkischen Brauereien zünftig gefeiert. Egal ob Bockbier, Doppelbock oder Weizenbock – mehr als ein Seidla wird es bei fast allen Feiernden. Auch wenn das Bockbier meist nur saisonal verfügbar ist, in Franken gibt es einige Brauer, die ihren Bock ganzjährig anbieten, darunter auch einige in unserem Biersortiment. Dunkelbock, Festbock (Weihnachtsbock), Doppelbock, Maibock (auch Frühlingsbock oder Heller Bock genannt), Weizenbock. Die verschiedenen Bockbiere variieren je nach Bockart in ihrer Farbe, Malzigkeit und natürlich in ihrer Stärke. Hier ist sowohl während der Saison als auch unter dem Jahr für jeden Bierliebhaber etwas dabei. Aber noch mehr wie bei anderen Bierstilen gilt beim Genuss von Bockbieren: Bitte das Bier bewusst genießen! 

Die Legende: Der Eisbock

Der Legende zufolge hat ein fränkischer Brauergeselle im Winter 1890 Fässer mit Bockbier versehentlich im Freien vergessen. Natürlich gefror das leckere Gebräu über Nacht, worüber der Meister nicht sehr glücklich war. Zur Bestrafung musste der Geselle den Eisblock zerschlagen und die übrig gebliebene Flüssigkeit trinken. Das Ergebnis: Die Flüssigkeit war extrem lecker, der Geselle extrem betrunken. Die Geburtsstunde des Eisbocks! 

Doch warum das ganze? Zuerst einmal war ein an sich schon starkes Bier aufgrund der niedrigen Temperaturen gefroren. Hier muss jedoch betont werden, dass nicht das komplette Bier gefriert. Reiner Alkohol, sprich Ethanol, hat nämlich einen Gefrierpunkt von -114°C. Unter normalen Gefrierbedingungen nimmt das verdünnende Wasser also eine feste Form an, während das hochprozentigere Alkohol-Zucker-Gemisch flüssig bleibt und extrahiert werden kann. Im Grunde filtert man den Geschmack des Bockbieres gepaart mit Alkohol aus dem gefrorenen Eisblock, was den Eisbock zu einem noch stärkeren Gebräu macht, als es das Bockbier eh schon ist. Das lässt sich natürlich auch selber zu Hause nachmachen, indem man ein Bockbier in eine Plastikflache füllt und gefrieren lässt. Anschließend stellt man die gefrorene Flasche kopfüber in ein Glas und wartet geduldig auf das Ergebnis. Einfach probieren und überraschen lassen, PROOST! 

 

Zuletzt angesehen